Smile Eyes | Augenlaser OP mit der Relex Smile Methode

Ich habe mich getraut – ich bin endlich brillenlos! Lest im Betrag alle Details zu meiner Augenlaser OP mit der Relex Smile Methode inklusive Q&A zu Fragen meiner Follower.

Welcher Brillenträger kennt’s nicht: in der Früh erst mal nach der Brille tasten, damit man etwas sieht und der Tag beginnen kann. Oh man, wie mich das die letzten Jahre genervt hat. Dazu kam noch, dass Paul ja auch nachts mich ab und zu benötigt – also wieder Brille suchen und rüber ins Babyzimmer.

Ich empfand es wirklich schon als großes Handicap, dass ich ohne Brille sehr schlecht sah. Ja klar, als Modeaccessoire liebe ich Brillen. Über die Jahre hatte ich mir auch echt lässige Modelle zugelegt, aber der Ärger über die Abhängigkeit wurde dann doch immer größer.

Meine Mama hatte sich bei mehr als 6 Dioptrien bereits vor Jahren die Augen lasern lassen und hat seit her von der Befreiung geschwärmt. Ich war jedoch immer etwas feige und habe es hinausgezögert – im Nachhinein sehe ich es echt als „dumm“ an, jetzt wo ich weiß wie „easy“ und schnell der Eingriff erledigt ist… und das Ergebnis ist wirklich lebensverändernd.

Wie lief es nun ab? Nun, etwas 2 Monate vor dem tatsächlichen OP Termin war ich zu einem Beratungsgespräch, um mich über die Methode und den Details zu informieren. Dafür fuhr ich extra nach Linz zu Smile Eyes. Dr. Martin Dirisamer hatte in einem angenehmen Gespräch alle meine Fragen beantwortet und mir ein mehr als gutes Gefühl vermittelt, so dass ich mich gleich dazu entschied – ich mach es – die Brille muss weg!

Es gibt ja unterschiedliche Methoden zu Augenkorrektur, wobei die Relex SMILE (Small Incision Lenticule Extraction) Methode die neuste Generation der Fehlsichtigkeitskorrektur. Gegenüber den Vorgängermethoden LASIK und Femto-LASIK ist diese Methode effektiver und schonender zugleich. Es handelt sich um eine hochpräzise Korrektur mit einem Laser. Sport, Autofahren und Arbeiten sind schon am nächsten Tag wieder möglich.

Smile Eyes Linz erklärt die Relex Smile Methode wie folgt:

Mit dem Femtosekundenlaser VisuMax® der Firma Carl Zeiss Meditec erzeugt der Operateur zunächst in die intakte Hornhaut eine dünne Hornhautlinse, das sogenannte Lentikel, und anschließend einen kleinen Zugang als minimalinvasiven Tunnel. Über diesen Tunnel entnimmt der Operateur vorsichtig das Lentikel. 

Sie werden sich wundern, wie schnell es vorbei ist! Ein kurzer Blick auf die Uhr wird zeigen, dass Sie schon jetzt besser als vor der Operation ohne Brille sehen!

Das besondere Plus bei der SMILE ist, dass die Hornhaut bei der Durchführung der Korrektur ihre natürliche Struktur behält.

Unter folgenden Link findet ihr alle Vorteile und Details zu der Behandlungsmethode sowie Vergleiche zu den Vorgängermethoden.

Am Tag der Behandlung, muss man etwas 15min vor dem Termin in der Privatklinik sein, um nochmals die Details zu besprechen, die Augen vorab eingetropft zu bekommen und um nochmals über die OP zu sprechen. Dr. Martin Dirisamer erklärt den Ablauf nochmals im Detail und nahm wir tatsächlich jegliche Angst.

Die Augenlaser OP an sich dauert nicht einmal 10 Minuten. Im Detail sind es eigentlich nur 29 Sekunden lasern und etwa 2-3 Minuten zur Entnahme der Hornhaut pro Auge. Zuerst legt man sich hin und bekommt eine Lidsperre, damit die Augen nicht zwinkern während der OP. Die Augentropfen vor der OP dienen zur lokalen Narkose, so dass man nichts an der Hornhaut spürt. Der Doktor testet mit einem Wattestäbchen nochmals, ob die Tropfen auch ihre Wirkung entfaltet haben. Dann geht es auch schon los – man wird unter das Lasergerät gefahren. Der Laser sieht wie ein grüner Punkt aus, den man während der 29sec auch fixieren muss. Die Assistentin zählt die 29sec hinunter und schon ist das erste Auge bereit um vom Doktor die Lentikel entfernt zu bekommen. Weiter geht es mit dem zweiten Auge und nach nicht einmal 10 Minuten ist alles vorbei.

Man sieht eigentlich sofort besser, wenn auch noch etwas nebelig. Stündlich wird das Sehvermögen dann besser. Man ist noch etwas sensibel gegenüber Licht und sollte die Augen so viel wie möglich, in den ersten Stunden nach der OP, geschlossen halten. Ich hatte die Heimfahrt von Linz geschlafen und mich dann auch zu Hause für eine Stunde Schlafen gelegt. Etwa 4 Stunden nach der OP sah ich eigentlich schon vollkommen scharf und hatte auch keine Schmerzen (die 2 Stunden Heimfahrt über, brannte es noch etwas, war aber nicht so schlimm).

Am Tag danach spürte ich gar nichts mehr und konnte meinen Tag ohne Hindernisse genießen – kein Brille suchen mehr, aufwachen und sofort aufstehen. Ein Traum – ich fühle mich wirklich erleichtert und freue mich total, dass ich es gemacht habe!

Mein letztes Foto mit Brille am Weg in die Ordination 😉

Nun möchte ich noch eure Fragen beantworten, die mich bereits vor der OP erreicht hatten. Dr. Martin Dirisamer stand mir als Experte für die Details zur Verfügung:

  • Wieviele Dioptrien hast du?
    -3/-3,5 Dioptrien
  • Welche Technik wurde bei mir angewendet?
    Relex Smile
  • Bis wieviel Dioptrien kann man generell lasern lassen?
    Die Dioptrien Anzahl alleine ist nicht ausschlaggebend, hier wäre eine Voruntersuchung und Besprechung vor Ort zu empfehlen.
  • Wie lange dauert der Eingriff?
    Insgesamt dauert der Eingriff ca. 15 Minuten
  • Wie sind die Schmerzen während der Operation?
    Ich hatte überhaupt keine Schmerzen, man spürt lediglich die Lidsperre und einen ganz leichten Druck
  • Ist das auch mit starker Hornhautverkrümmung möglich?
    Am Besten bespricht man bei einem Beratungsgespräch und einer Voruntersuchung alle Details.
  • Was kostet die Behandlung?
    Die Behandlung kostet inkl. aller Untersuchungen, etc. 5.500€
  • Wie lange dauert die Lichtempfindlichkeit an?
    Bei mir war die Lichtempfindlichkeit in den ersten Stunden spürbar. Danach hatte ich gar kein unangenehmes Empfinden mehr.
  • Kann man die OP auch in der Stillzeit durchführen?
    Da die Sehstärke während des Stillens variieren kann, sollte man 3 Monate nach dem Abstillen warten
  • Was sind die Risiken?
    Quelle: https://www.smileeyes.de/smile-methode/

1. Vakuum-Verlust
Ein Vakuum-Verlust kann während des knapp 30 Sekunden dauernden Eingriffs durch massives Kneifen oder ruckartigen Kopfbewegungen entstehen. Je nach Fortschritt der Behandlung kann man den Eingriff sofort weiterführen oder ggf. zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen.

2. Infektionen
Infektionen können bei jedem operativen Eingriff auftreten. Allerdings ist bei der SMILE-Behandlung durch den minimal-invasiven Eingriff von einem geringeren Risiko als bei der LASIK oder LASEK auszugehen.

3. Korrekturergebnis
Ziel der Behandlung ist eine vollständige Korrektur der Fehlsichtigkeit. Dieses Ziel lässt sich in ca. 95 % der Fälle mit einem einmaligen Eingriff erreichen. Individuelle Gewebereaktionen können jedoch Über- oder Unterkorrekturen zur Folge haben, die einen zweiten Eingriff notwendig machen.

4. Keratektasie
Extrem selten führt bald nach der Operation, aber auch noch nach Jahren, eine anlagebedingte Gewebeschwäche zu einer Vorwölbung der Hornhaut, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Bisher wurde noch kein Fall einer Keratektasie nach einer SMILE-Operation an einem gesunden Auge veröffentlicht.

  • Wie lange ist man arbeitsunfähig?
    Man kann am nächsten Tag direkt alle gewohnten Tätigkeiten ausüben. (Sauna, Dampfbad soll man in den ersten 5 Tagen vermeiden. Wasser sollte anfangs auch nicht in die Augen kommen)

Falls ihr noch weitere Fragen zu der Relex Smile Methode habt, so wendet euch gerne direkt an Dr. Martin Dirisamer. Weitere Infos und Fotomaterial/ Videos findet ihr in meinen Story Highlights auf Instagram.

*Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Dr. Martin Dirisamer entstanden.

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