New York City | Mit Baby Paul in unserer Lieblingsstadt

Alle jene, welche mir schon länger folgen, wissen, dass New York eine ganz besondere Stadt für Chris und mich ist. Nicht nur, dass es unser erster gemeinsamer Urlaub war, Chris hatte mir damals den Antrag an NYE gemacht und letztes Jahr fanden wir heraus, dass wir schwanger sind.

Dieses Jahr war es wiederum etwas ganz besonderes, da Paul mit dabei war. Es war bestimmt nicht unser letztes Mal in dieser belebten und typisch amerikanischen Stadt. Chris und ich fliegen fast jedes Jahr gemeinsam nach NY, ich wiederum versuche so oft, wie möglich JFK oder EWR in meinen Dienstplan zu bekommen. <3

Nun ja, ich habe vielleicht den ein- oder anderen Sightseeing Tipp für euch, jedoch sind ganz viele Leser neugierig, wie es uns denn mit dem Flug, der Zeitverschiebung und generell im Ausland und in einer riesigen Stadt mit Baby ergangen ist. Welche Pläne hatten wir? Wie lange waren wir da? Was muss man unbedingt sehen.

Noch ein paar Worte vorab: Chris und ich haben schon alle typischen Sightseeing Spots während unserer ersten New York Trips besucht, die letzten 5 Jahre jedoch, ließen wir uns lieber in dieser einzigartigen Stadt treiben, genoßen das amerikanische Flair, spazierten durch die City und entdeckten neue Spots und hippe Cafés. Dies waren auch unsere Pläne mit Paul. Der Kleine bekommt ja noch nicht so viel mit, daher sparen wir uns die typischen Spots und Touristenattraktionen für die nächsten Male mit Paul auf, daher hatten wir uns wieder gemütlich treiben lassen, geschoppt, gegessen, Freunde besucht und eine schöne Zeit zu Dritt gehabt. Mitten im August war es natürlich super heiß und wir hatten Glück, da es nicht regnete. Ein kleiner Vorteil, wenn man mit einem kleinen „Windelpopsch“ unterwegs ist. 😀 Dazu später mehr.

Ich habe nun ein paar Keyfacts und unsere Erfahrung einfach mal zu dem Thema niedergeschrieben. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, kommentiert gerne am Ende des Beitrages.

Flug
Eine der meist gestelltesten Fragen: wie war der Flug mit Baby.

Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, es war ein „Klacks“. Gerade der Hinflug war anfangs anstrengend, Paul war noch in seiner Schubphase (Entwicklungsphase), in der er unter anderem Krabbeln lernte und auch so ein mehrere neuen Sachen beherrschte, und wollte einfach nicht einschlafen. Wir haben ihn die ersten 3 Stunden mit allen Möglichkeiten unterhalten – ihn herumgetragen, ihn am Boden krabbeln lassen, Spielzeug ausgeteilt, den Kasperl für ihn gemacht usw. . Wir hatten wirklich alles mögliche gemacht und probiert, damit er sich ruhig verhält, trotzdem war er sehr unruhig und weinte sehr viel. Nach 3,5 Stunden war er dann auch endlich eingeschlafen und hatte bis 45 Minuten vor der Landung geschlafen. Also wir hatten wirklich geschwitzt, aber im Nachhinein waren diese 3,5 Stunden dann auch wieder schnell vergessen.

Der Rückflug war dann aber super easy, wir sind um 18h Lokalzeit losgeflogen und Paul ist nach ca. 2 Stunden eingeschlafen. Er war absolut nicht raunzig oder weinerlich und er hatte sich mit seinem Spielzeug beschäftigt. Es war wirklich das Gegenteil vom Hinflug, ein Vorzeigebaby, dass 5 von 7 Stunden des Fluges auf Chris geschlafen hatte.

Ihr seht, es kommt echt auf die Tagesverfassung (oder Phase) an, man kann es fast nicht beeinflussen und man muss auf alles vorbereitet sein. Wir haben beim Fliegen immer ganz viele Dinge für Paul im Handgepäck, falls es euch interessiert, dann schreibe ich auch gerne einen extra Beitrag.

Hotel
Ich bekomme ganz oft die Frage gestellt: Kannst du ein gutes Hotel in New York empfehlen.

Diese Frage finde ich immer ein bisschen schwierig zu beantworten, da Chris und ich schon in den verschiedensten Teilen von Manhattan und auch in Brooklyn/ Williamsburg gewohnt hatten. Ein kleiner Tipp: Macht es immer davon abhängig, was ihr euch anschauen wollt. Beim aller ersten Besuch, wo man sich auch ganz viele typische Spots ansehen wird, empfehle ich ein zentrales Hotel in Midtown. Wenn man sich gerne in Brooklyn viel ansehen möchte, oder die Brooklyn Bridge in der Nähe haben will, dann empfiehlt sich ein Hotel in diesem Umkreis.

Chris und ich mögen den Stadtteil Soho richtig gern, es gibt viel zu sehen, Shops, Lokale, coole Straßen, usw; deswegen haben wir uns auch dieses Mal wieder für ein Hotel in Soho entschieden.

In den Instagram Stories (auch als Highlight abgespeichert) habe ich euch das Arlo Soho Hotel verlinkt. Wir konnten es mit Stornierung buchen und das tolle war auch das inkludierte Frühstück. Bislang hatten wir noch nie etwas inkludiert, da es in Amerika nicht üblich ist bzw. das „continental breakfast“ meist nur eine Kleinigkeit beinhaltet.

Im Arlo Soho war das Frühstück genau nach meinem Geschmack: es gab frische Früchte, Eier, Pancakes, Chia Pudding und Heißgetränke. Mit Baby Paul war das echt ein Segen, da wir jeden Tag pünktlich zwischen 7 und 7:30 Uhr gemütlich zum Essen spaziert sind und keinen Stress oder Hunger in aller früh hatten.

Nachteil: Die Zimmer im Arlo Hotel sind recht klein und kuschelig, das Bett ist super bequem und Paul hat zwischen uns beiden geschlafen. Es ist alles minimalistisch eingerichtet, aber sehr modern und vor allem sauber. Ich würde es auf jedenfall wieder buchen!

Die Lobby ist wie ein großes Wohnzimmer mit bequemen Couchen und Kuschelecken. Meist sind wir während des Tages einmal zurück ins Hotel gekommen um Pauli frisch zu machen und ihm etwas Bewegung (krabbeln) zu ermöglichen. Wir nutzen die Lobby, wo er sich frei bewegen konnte und etwas an seinen Skills arbeiten konnte 🙂

Shopping
In Soho gibt es viel zu sehen, unter anderem auch den Broadway, wo man Store an Store findet. Meine Lieblingsshops in Soho sind zB. All Saints, Aritzia und Reformation sowie die Luxusmarken Gucci, Annie Bing und diverse Second Hand Luxury Store. In den Seitenstraßen gibt es coole Cafés & Restaurants, von Künstlern bemalte Wände und jede Menge Lifestyle. Also neben dem Shopping kann man auch noch ganz viel spazieren gehen und neue Dinge entdecken – hier entstehend die Modetrends von morgen.

Eine weitere Shoppingstraße ist die bekannte 5th Ave, hier findet alle internationalen Brands, viele Luxusmarken & Co. (diese gibt es allerdings auch in Soho). Wenn man zum ersten Mal in New York ist, würde ich einen Blick auf die 5th Ave machen, dieses Mal waren wir kein einziges Mal dort, da die Straßen meist überfüllt sind und man in einem Fluss von Menschen durch die Straße geschoben wird.

Für alle Outlet Fans: Es gibt vom Bahnhof in der 34th Street (Port Authority) einen Bus, welcher euch direkt ins Outlet „Jersey Garden“ bringt. Die Fahrt beträgt ca. 30 Minuten und man zahlt nur 14 Dollar hin- und retour.
Vor Ort kaufen wir meistens Sportsachen und ab jetzt auch Babysachen für Pauli, dort gibt es zb einen Baby Gap, Polo Ralph Lauren, Tommy Hilfiger & Co… Chris und ich sind bis jetzt immer fündig geworden. 😉

Food
Ich würde immer vorab schon mal schauen, welche Lokale in der geplanten Umgebung liegen. Wer kennt es nicht? Man hat Hunger und sucht verzweifelt nach einem Restaurant oder Café. Ich bin absolut nicht der spontane Typ und vor allem bin ich nicht spontan und entscheidungsfreudig zugleich. Deswegen suche ich vorab immer schon mal nach Cafés. Auf Instagram findet man echt viel und meistens speichere ich schon Monate vorher coole Spots ab.
In Amerika gibt es natürlich viel Fast Food, aber auch viel gesundes und „hippes“ Essen.

Hier eine kleine Liste:
Butchers Daughter
Jacks Wife Freda
Chelsea Market im Meatpacking District
Pietro Nolita
Smorsaburg Food Market in Williamsburg (nur samstags)
Joe & the Juice (Smoothie oder Coffee to go)
Nickels Diner
Chipotle (mexikanisches Fast Food – richtig lecker)
Citizens Chelsea
Bluestone Lane
Sweetgreen (Healthy Fast Food – Salatbowls)
Babybrass
by Chloe
Cha Cha Matcha
What goes around, comes around (Vintage Store in Soho)

Alltag, Wickeln, Babyfood
In diesem Absatz möchte ich noch ein bisschen über den Alltag mit Baby in der Großstadt erzählen:

Ehrlich gesagt hatten wir super Glück mit dem Wetter, es hatte nicht geregnet, das einzige Wasser, hat unsere Kamera abbekommen. Diese kam leider mit etwas Fencheltee im Kinderwagen in Berührung. Oh no! (- jetzt ist sie in Reparatur.)
Vorab hatte ich mir schon ein bisschen den Kopf zerbrochen, wie und wo wir am Besten Paul wickeln werden. Selbst in Wien ist es nicht immer einfach einen Wickeltisch und dann noch einen halbwegs sauberen zu finden.

Wir ließen dieses Wickelthema einfach auf uns zukommen und eigentlich hatten wir in keinem (!) Lokal/ Café einen Wickeltisch aufgefunden. Ops!! Jetzt wisst ihr auch, warum das Wetter eine große Rolle gespielt hat. Notfalls mussten wir auch Paul an einer Straßenecke wickeln. Zu zweit war das überhaupt kein Problem, einen halten den Kleinen – der andere wechselt die Windeln in der Luft, Chris und ich sind da nicht so kompliziert. Falls man so etwas überhaupt nicht mag, dann sollte man sich besser in der Nähe von zB Shoppingcenter aufhalten. Bei der neuen Attraktion in NY, dem „Vessel“ gibt es auch eine riesige Mall – hier hatten wir sogar einen Wickeltisch aufgefunden. 😉

Zum Thema Babyfood habe ich auch schon bei der ersten Reise mit Baby Paul in Los Angeles berichtet. Unsere Erfahrungen waren eher bescheiden in Bezug auf Babygläser & Co. Auch bei Wholefoods gibt es nicht sooo viel Auswahl wie in Europa. Wir hatten alles von zu Hause mitgenommen. Also verlasst euch bitte nicht auf die amerikanischen Supermärkte.

PS: Babyfood, Wasser, Tee & Co darf man im Flugzeug im Handgepäck mitnehmen. Dies wird bei der Sicherheitskontrolle extra gecheckt und ist nie ein Problem. Super praktisch!

Buggy
Es war an der Zeit – Paul ist nun über 8 Monate und nach den ersten Flügen mit unserem „normalen“ Kinderwagen, haben wir uns für einen neuen und praktischen Buggy von Cybex entschieden. Vielen Dank an dieser Stelle an Cybex – dieser wurde uns zur Verfügung gestellt.

Es gibt wahrscheinlich kein besseres Beispiel, um einen neuen Buggy zu testen. Im Nachhinein hätte ich jetzt gerne die zurückgelegten Kilometer gewusst, denn wir sind wirklich viel herumspaziert. Chris hatte darüber hinaus den Buggy mehrere Stockwerke (mit Paul im Sitz) getragen – in New York gibt es keine Rolltreppen oder Lifte zu den Bahn-Stationen (!). Daher war uns ein leichter und wendiger Buggy wichtig.

Wir haben uns für den Cybex Eezy S Twist+ entschieden. Die coolsten Features an diesem Buggy sind die Twistfunktion und dass er handgepäcktauglich ist. Ich habe Paul gerne auch noch in unsere Richtung gedreht, da ich bei vielen Menschen einfach ein besseres Gefühl habe und ihn gerne sehe. Die Drehfunktion ist super einfach zu handhaben und sie funktioniert auch, wenn Paul im Buggy sitzt. 😉

Weiters haben uns auch die großen Räder mit Allradfederung überzeugt. Wie schon geschrieben, wir sind wirklich sehr viel herumgefahren. Hier findet ihr noch mehr Infos.

PS: wie oben erwähnt – man kann den Cybex Eezy S Twist+ auch als Handgepäck in den Flieger mitnehmen – er passt perfekt in die Hutablage. (Bitte informiert euch aber vorab bei eurer Airline).

Sightseeing für die erste Reise nach New York
Für alle, die das erste Mal nach New York reisen, hier noch eine kleine Übersicht an Sightseeing Spots. Am besten bucht man bereits von zu Hause aus die Tickets. Das spart definitiv Zeit!!

Empire State Building
Rockefeller Center
Freiheitsstatue und Ellis Island
High Line Park
The Vessel (neu!)
Helicopter Tour (sehr zu empfehlen)
MoMa
Central Park
Brooklyn Bridge
Im Winter: Eislaufen
9/11 Memorial / Ground Zero
Radio City Music Hall (die Vorstellungen sind sehr zu empfehlen, besonders im Winter)
Basketball Spiel im Madison Square Garden anschauen (die Stimmung ist so cool)
Guggenheim Museum
Times Square
Brooklyn / Dumbo (Fotospot)
Grand Central Terminal
Meatpacking District
Williamsburg
Freedom Tower / One World Observatory

xo, Andi

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