Hallo Baby! | SSW 40 und ein paar Worte zu meiner Schwangerschaft

In wenigen Tagen ist es so weit. Bevor möchte ich die letzten Monate aber nochmals Revue passieren lassen. Lest im Beitrag wie wir uns vorbereitet haben und wie es mir ergangen ist.

Kaum zu glauben, ich habe es fast geschafft. Heute auf den Tag genau habe ich 39. Schwangerschaftswochen hinter mir. Es war eine wundervolle Zeit, in der viel passiert ist und in welcher es so einiges zu erledigen gab. Schritt für Schritt möchte ich euch von meiner Reise erzählen.

Es war im Frühling, als wir bei sonnigen Wetter durch Manhattan spazierten. Gerade waren wir noch bei Butcher’s Daughter als wir am Rückweg zum Hotel noch bei CVS eine wichtige Erledigung hatten – ein Schwangerschaftstest sollte es sein. Keine 2 Stunden später war es dann offiziell, der Test hatte eine klare Aussage: Pregnant.

Wir brauchten eine Zeit um zu verstehen, was das für uns bedeutet. Ein kleiner Mensch wächst von da an im meinem Bauch heran. Von nun an bin ich für sein Leben verantwortlich. Wir waren überglücklich und konnten es kaum fassen. Gerade in New York, in die Stadt, in der wir das erste Mal gemeinsam reisten, die Stadt, in der wir uns verlobt haben – und nun die Stadt, in der wir erfahren haben, dass „wir“ schwanger sind.

Zurück in Wien stand dann gleich mal ein Besuch beim Frauenarzt an, um das Ergebnis bestätigen zu lassen. Von da an, konnten wir uns dann nicht mehr zurückhalten. Eigentlich wollten wir noch bis 12. SSW warten um Familie und Freunde zu informieren. Wir hielten aber nicht so lange durch, so dass die frohe Botschaft schon Wochen bevor mit unseren engsten Freunden und Familie geteilt wurde.

  1. Trimester

Im ersten Trimester haben Schwangere oft Beschwerden und fühlen sich unwohl – Übelkeit, Kopfschmerzen und Müdigkeit sind keine Ausnahmen. Ich blieb von all diesen Unannehmlichkeiten verschont und fühlte mich weiterhin sehr wohl. Klar, ich war ab und an einmal mehr müde als sonst, aber es wuchs ja auch ein Bauchbewohner in mir heran.

Die ersten 12 Wochen gingen ansonsten recht schnell vorüber. Man hat bei mir noch keinen Bauch gesehen und auch so war ich weiterhin sehr aktiv. Auf den Ultraschallbildern erkannte man vorerst nur eine kleine Bohne, aber es war unsere Bohne. 🙂

  1. Trimester

Wir waren zu Beginn des 2. Trimesters auf Urlaub an der Amalfiküste, es war Anfang Juli gewesen. Wir waren die letzten Tage des Urlaubs schon etwas nervös… denn zurück in Wien stand ein weiterer Termin beim Frauenarzt an, der Termin bei dem wir das Geschlecht erfahren werden. „Sehen Sie das hier… es wir ganz klar ein Bub“ teilte uns unser Arzt mit. Endlich… endlich konnte ich damit beginnen… beginnen ein paar Kleinigkeiten zu besorgen. Ich war bevor schon immer wieder einmal in den Shops und hatte mich in der Babyabteilung umgesehen… dann nichts mitnehmen zu können war schon eine Qual. Ab da an ging es los. Der Nestbautrieb.

Auch das 2. Trimester verging sehr zügig, es war ein wunderschöner Sommer in Wien gewesen und ich genoss meine Zeit zu Hause. Ich war schon 2-3 Monate zu Hause, da man als Flugbegleiterin bei Bekanntgabe der Schwangerschaft in ein Tätigkeitverbot fällt.

Im August hatten wir dann auch schon begonnen das ehemalige Büro in ein Baby-/Kinderzimmer umzubauen. Blau/Weiß-gestreifte Tapete, Gitterbett, Wickelkommode und Kasten hatte Chris innerhalb kürzester Zeit eingerichtet. Das Zimmer nahm in kürzester Zeit seine Gestalt an.

  1. Trimester

Zu Beginn des letzten Drittels waren wir nochmals in Italien, in Sardinien, auf Urlaub. Der Arzt hatte mir die Freigabe zum Fliegen gegeben… und los ging es. Ich bin wahrscheinlich eine Ausnahme, aber ich hatte bis dahin noch immer keine Beschwerden und fühlte mich rundum wohl in meinem Körper.

Schon langsam wurde der Bauch auch größer. Woche zu Woche spürte ich den Kleinen immer mehr – kleine Tritte, ein Drehen –  es war wundervoll. Aus der Bohne wurde ein Mensch… die Ultraschallbilder zeigten nun tatsächlich schon sein Gesicht und die volle Ausprägung eines menschlichen Körpers.

Bis zur 36. SSW war ich weiterhin sehr aktiv, war im Schwangerschaftsyoga, traf mich mit Freundinnen, war oft den ganzen Tag auf den Beinen. In dieser Woche ist auch so einiges passiert. Chris und ich hatten unser Babybauchshooting, am Wochenende überraschten mich meine Mädels mit einer Babyparty und am Sonntag ging es zu unserem Babymoon.

Seit der 38. SSW musste ich mich aber etwas zurücknehmen, da ich immer mal wieder mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatte. Der Kleine wog da immerhin schon knappe 3kg, ein Gewicht, dass sich auch auf meinen Rücken auswirkte. Ab und zu kamen Rippenschmerzen, Müdigkeit und Sodbrennen hinzu. Die Nächte sind im Moment etwas unangenehm, aber das ist ganz normal mit so einer Kugel. 🙂

Auf was ich mich freue?
Ganz klar freuen WIR uns auf den Moment, wenn wir unseren Kleinen das erste Mal in den Händen halten können und begreifen, dass dieses kleine Wesen nun unser Baby ist. Wenn ich jetzt dran denke, drückt mich jetzt schon die ein- oder andere Träne. Die letzten Tage sind gezählt!!!
Ich freue mich nach der Schwangerschaft wieder ohne riesigem Bauch schlafen zu können – ab da an, haben Chris und ich dann andere Dinge zu tun. Die Nächte werden bestimmt hart, aber da muss man durch. 😉

Ich freue mich wieder auf meine High-Waist Jeans – ich werde mir auch definitiv eine Neue gönnen, da mir meine Lieblingsjeans echt „abgegangen“ ist. Nach der Schwangerschaft bin ich wieder mit meinem Körper „alleine“, das heißt ich kann wieder bestimmen, wie der Hase läuft, aber andererseits werde ich die Bewegungen im Bauch vermissen. Ich bin sogar jetzt noch immer ganz verliebt, wenn sich der Kleine meldet. Ein wunderschönes Gefühl. Ich bin dankbar, dass ich so eine schöne Schwangerschaft habe/ hatte.

xx Andi

Und nun zeige ich euch noch die Fotos von unserem Babybauchshooting.
Vielen Dank an Sophia von Sophisticated Pictures für diese wunderschönen Fotos!  Diese sind im Whitewood Studio entstanden.

 

 

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3 Comments

    1. So ein wunderschöner Post !
      Da wird man ganz sentimental.

      Viel Glück zur bevorstehenden Geburt.

      Alles Liebe

    1. Ganz tolle wunderschöne Bilder. Ich wünsch euch für die Geburt alles alles Gute. Und danach eine magische Kennenlernzeit

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